Firekids bei der Wasserwacht

Die Kinderfeuerwehrgruppe der FFW Aufhausen stattet der Wasserwacht einen Besuch ab.

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Am vergangenen Mittwoch statteten die Firekids der Feuerwehr Aufhausen, der Wasserwacht in Eichendorf einen Besuch ab. Begleitet wurden sie von den beiden Gruppenleitern, 2. Kommandant Hannes Karg und Hauptfeuerwehrfrau Elisabeth Dullinger, sowie von der 1. Vorsitzenden Gabriele Renner und 1. Kommandanten Markus Renner. Am Eingang des Freibades Eichendorf wurde die Gruppe von der 2. Vorsitzenden der Wasserwacht, Daniela Schmerbeck begrüßt. Diese hatte zur Unterstützung aus den eigenen Reihen die 1. Vorsitzende Verena Grad, den technischen Leiter Patrick Meier, Jugendwartin Konny Müller, Charline Künkler, Mathis Künkler und Fabian Müller dabei.

Zunächst erkläre Daniela Schmerbeck die Aufgaben der Wasserwacht und den möglichen Werdegang im Verein, wenn man als Kind eintritt. Dies ist bereits ab ca. 6 Jahren möglich, wobei aber Voraussetzung ist, dass das man bereits gut schwimmen kann.

Mit dem technischen Leiter Patrick Meier ging es dann am Einsatzfahrzeug der Wasserwacht weiter. Meier zeigte die Ausrüstung der Taucher und Rettungsschwimmer und erklärte, dass die Wasserretter auch eine Ausbildung als Sanitäter haben müssen. Deshalb gehört auch ein umfangreich ausgestatteter Sanitätsrucksack zur Ausrüstung des Fahrzeugs. Im Normalfall rückt das Fahrzeug mit Maschinist, technischem Leiter, zwei Tauchern und einem Rettungsschwimmer aus. Bei Bedarf wird auch das Boot der Wasserwacht mitgenommen. Dies ist ein 3,80 Meter langes Schlauchboot mit Festrumpf und einem 25 PS Außenbordmotor. Auch hier erklärte Meier viel Wissenswertes und Mathis Künkler, zeigte den Kindern, die auf dem Boot verladene Ausrüstung.

Anschließend ging es mit den Kindern ins Schwimmerbecken. Nach zwei Bahnen zum warm Schwimmen erklärte Daniela Schmerbeck den Firekids wie man das Langstreckentauchen trainieren kann. Dazu waren im Becken bereits drei stehende Hulla-Hupp-Reifen versenkt. Die durfte jedes Kind durchtauchen und konnte dann am Ende der Strecke einen Reifen heraufholen. Als nächstes wurden die Sprungtechniken besprochen. Schmerbeck erläuterte, dass man in unbekanntes Gewässer mit dem Paketsprung springt. Die Kinder kennen dies, umgangssprachlich, als „Arschbombe“. Als nächstes wurde noch die Kerze und der Hechtsprung erklärt. Wobei letzterer so ausgeführt wird, dass man möglichst flach ins Wasser springt, damit der Schwung des Sprunges gleich in Vorwärtsbewegung, beim Schwimmen, umgesetzt werden kann. Die Kinder probierten sogleich alle Sprünge unter Aufsicht und Anleitung der Wasserwachtler aus. Patrik Meier demonstrierte dann wie eine selbstaufblasende Rettungsweste funktioniert. Diese legte er Markus Renner an und der sprang darauf hin ins Wasser. Nach wenigen Augenblicken füllte sich die Schwimmweste und Renner trieb nach oben auf die Wasseroberfläche. So eine Weste, hält auch den Kopf eines Bewusstlosen über dem Wasser und schützt somit vor dem Ertrinken, so Meier.

Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, wurde zu guter Letzt noch die Breitwellenrutsche des Freibades ausprobiert. Nachdem alle Kinder wieder umgezogen waren, bedankte sich Elisabeth Dullinger im Namen der Firekids, bei den Wasserwachtlern für die interessanten Ausführungen und überreichte ein kleines Präsent als Zeichen des Dankes.

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